Beweidungsprojekt mit schottischen Hochlandrindern

Der aktive Biotopverbund auf einem Teilstück eines alten Ochsentriebweges beginnt wieder!

Seit dem späten Mittelalter bis zur Inbetriebnahme der Eisenbahnen wurden in etwa auf der Trasse der heutigen A8 von Ungarn über Wien und Landshut bis Augsburg jährlich bis zu 15.000 Rinder getrieben. Nun ist diese Art von Biotopverbund zumindest zwischen München und Augsburg wieder „in Betrieb“. Unsere derzeit 92 Schottischen Hochlandrinder sorgen hier auf 50 km Länge und etwa 188 ha Fläche für Landschaftspflege und Biotopverbund.

Ökologische Verbesserungen durch Beweidungsprojekt:

  • Zunahme von FFH-Tierarten Anhang 2 seit Weidebeginn (z.B. Zauneidechse, Feldgrille)
  • Zunahme bestimmter Vogelarten im unmittelbaren Umfeld der Weiden (z.B. Stieglitz)
  • Zunahme von Magerkeitszeigern in der Vegetation (z.B. Heide-Nelke, Karthäuser-Nelke, Rauhe-Nelke, Tausendgüldenkraut und viele andere)

MITARBEITER(IN) GESUCHT